NLB
Lausanne wählt die formschwachen GCK Lions

Donnerstag, 9. Februar 2012 / 17:44 Uhr

NLB-Qualifikationssieger Lausanne zog im Rahmen des NLB-Playoff-Verfahrens nicht das achtklassierte Ajoie, sondern die GCK Lions als Gegner für die am Sonntag beginnenden Viertelfinals (best of 7).

Die GCK Lions gegen den Lausanne HC.

Die Wahl der Waadtländer kommt nicht überraschend. Die GCK Lions schafften zwar erstmals seit vier Jahren wieder die Qualifikation für die Playoffs. Doch das Team des finnischen Trainers Matti Alatalo verzeichneten im neuen Jahr mit nur drei Siegen aus zwölf Spielen eine miserable Bilanz. Nach dem abschliessenden 4:5 in Olten waren die GCK Lions noch von Rang 5 auf Platz 6 abgerutscht.

Gegen Ajoie hatte Lausanne, das Team des Kanadiers John van Boxmeer, in der Vergangenheit viel Mühe gezeigt; vor zwei Jahren hatten die Waadtländer eine Viertelfinal-Serie beim Stande von 2:3 vorab auch durch den Einbau von Servette-Teamstützen wie dem damaligen Topskorer Tony Salmelainen noch drehen können.

Das zweitklassierte Langenthal zog mit Basel (5.) ebenfalls nicht nach Papierform. Der Qualifikationsdritte La Chaux-de-Fonds entschied sich danach für Ajoie (8.), womit für Titelverteidiger Visp nur noch Olten (7.) übrig blieb.

Die Best-of-7-Serien beginnen am kommenden Sonntag.

Playoff-Viertelfinals:
Lausanne (1. Qualifikation) - GCK Lions (6.), Langenthal (2.) - Basel (5.), La Chaux-de-Fonds (3.) - Ajoie (8.), Visp (4./Titelverteidiger) - Olten (7.).

(bert/Si)


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